Marketing mit Methode

meetup_marketingWie bereits bekannt, gibt es bei uns jeden letzten Mittwoch im Monat interessante Referate zu verschiedenen Bereichen aus Wirtschaft, Digitalisierung, Design, Marketing und Kultur . Am 29. Juni hielt Anne-Kathrin Liebthal (Comigo) eine spannende Präsentation zum Thema Methoden des Marketing. Bei sommerlichen 25 Grad begrüßten wir mehr als 30 Gäste in unseren Räumlichkeiten. Für Abkühlung sorgten kühles Bier, Wasser und süße Limonade. Im Anschluss lud unsere luftige Dachterasse alle Zuhörer auf ein Get-together und lockeres Netzwerken ein.

Am Anfang steht das Ziel

Ziel
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„Wer keine Ziele hat, braucht keine Strategie. Wer keine Strategie hat, braucht keine Ziele.“, erklärte Anne-Kathrin Liebthal. Das Ziel hilft zur Erreichung einer Vision in kleinen, erreichbaren Schritten.

So ist es von großer Bedeutung, sich von Anfang an seiner Unternehmensziele bewusst zu werden und diese zu erarbeiten. Im Aufbau eines Zielsystems steht die Vision an der Spitze. Die nächste Ebene bilden Mission, Strategie und Werte.

Die Entwicklung langfristiger Ziele ist also das A und O für den Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Nachdem diese gesetzt sind, folgt die Festlegung der kurz- und mittelfristigen Ziele an denen sich die Meilensteine für die nächsten 1 bis 3 Jahre anknüpfen. Die Meilensteine nutzen Sie zur Orientierungshilfe bei der Unternehmensentwicklung.

Ziele müssen S.M.A.R.T sein.

Ist das Ziel gefunden, ist der erste Schritt schon getan. Jetzt geht es um die Formulierung. Um die Ziele nicht „ziellos“ auf Papier zu bringen, empfiehlt Anne-Kathrin Liebthal, diese nach der SMART-Methode aufzuschreiben bzw. zu formulieren. Die Abkürzung SMART steht für:

(S)pezifisch: Ziele sollen konkret, unmissverständlich und klar formuliert werden.

(M)essbar: Hier soll später erkannt werden, ob objektiv zu erkennen ist, dass das Ziel erreicht wurde. Bsp.: „3% mehr Fans auf meiner Facebook-Seite.“

(A)ngemessen: Beschreiben Sie den Endzustand positiv und das Ziel wird von allen Beteiligten akzeptiert. Verwenden Sie hier aktive Verben. Bsp.: „Wir erreichen…“ und nicht „Ich werde erreichen…“.

(R)ealistisch: Das Ziel soll realistisch, also umsetzbar sein.
Bsp.: Falsch: „Ich verkaufe in einem Monat mehr als 900 Bücher.“
Besser: „Ich habe einen Verkaufszuwachs von 3 Büchern pro Woche.“

(T)erminiert: Hier erklären Sie, in welchem Zeitraum das Ziel erfüllt sein soll.

Die 7 „P’s“

Damit die Unternehmensziele auch erreicht werden können, entwickelten Marketing-Strategen Instrumente, die am Markt umgesetzt werden können. Diese Instrumente, auch bekannt unter den „4P’s“, werden von Unternehmen in einem besonderen Marketing-Mix zusammengestellt.

1. Product (Produktpolitik)
2. Price (Preispolitik)
3. Place (Distributionspolitik)
4. Promotion (Kommunikationspolitik)

Anne-Kathrin Liebthal machte darauf aufmerksam, dass im Dienstleistungsmarketing die Instrumente erweitert wurden, da hier der Service immer mehr an Bedeutung gewinnt. Diese werden als „7 P’s“ bezeichnet. Bei Dienstleistungen und Angeboten im Service sind weitere Aspekte für eine erfolgreiche Vermarktung wichtig:


5. People (Mitarbeiter)
Die Personen, welche die Dienstleistung erbringen, haben einen erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung der Qualität durch den Kunden. Sind Ihre Mitarbeiter schlecht gekleidet oder unfreundlich, wird das Kaufverhalten stark beeinflusst. Und der Auftraggeber wird entweder gar nicht kaufen oder nicht wiederkommen.


6. Process (Ablauf)
Der Prozess der Leistungserstellung besitzt ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf die Kundenzufriedenheit. Nur zufriedene Kunden werden wieder kaufen und sich positiv über das Angebot äußern (Mund-zu-Mund-Propaganda).

7. Physical Facilities (Ausstattungspolitik)
Die Ausstattung eines Geschäftes oder Lokals wirkt sich unbewusst auf die Wahrnehmung der Qualität einer Dienstleistung aus. Das heißt, selbst das beste Essen kann dem Einen oder Anderen in einer unangenehmen Umgebung nicht schmecken.

5 gute Gründe für einen Marketing-Plan

Marketingplan
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Laut Wikipedia handelt es sich bei einem Marketingplan um ein schriftliches Dokument von etwas 5 bis 50 Seiten, aus dem hervorgeht, wie das Unternehmen die derzeitige Marktsituation und deren weitere Entwicklung einschätzt, welche Ziele es verfolgt, und mit welchen Strategien und Marketinginstrumenten es die Ziele erreichen will.

Nun, das klingt alles kompliziert und zeitaufwendig. Dennoch ist es sinnvoll, einen maßgeschneiderten Marketingplan aufzusetzen und sich somit erfolgreich am Markt zu positionieren. Hier sind fünf Gründe, für die Erstellung eines Marketingplanes.

5 Gründe für einen Marketingplan
Inhalte/Quelle Anne-Kathrin Liebthal www.comigo-marketing.de

Hier finden Sie die Präsentation von Anne-Kathrin Liebthal zum Download.

Was hat Marketing mit Urlaub zu tun?

Holiday
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Im Anschluss erklärte Anne-Kathrin Liebthal, dass Marketing wie ein Australien-Urlaub sein kann. Je nach Ziel und nach Methode, kann man sich auf eine spannende und erholsame Reise durch den Marketing-Dschungel begeben. Aber natürlich nur, wenn man  gut beraten ist. Wer mehr über Marktsimulierungsstrategien oder Marktparzellierungsstrategien erfahren möchte, fragt sie am besten einfach selbst: Anne-Kathrin Liebthal / www.comigo-marketing.de

Ein Gedanke zu „Marketing mit Methode“

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